Startseite
Aktuelle Ausgabe
Über uns
Kontakt
Zwischenzeilen
Veranstaltungen
HMS-Wirtschaftsgespräche
Veranstaltungsrückblick
Nachhaltigkeitsdiskurse "Quo vadis Sachsen?"
Veranstaltungsreihe "Unternehmer-Wissen kompakt - Experten geben Auskunft"
Mediadaten
Impressum


23.11.2015: Thema Blackout in der Stromversorgung

„Der Blackout in der Stromversorgung - Wahrscheinlichkeit, Auswirkungen und Vorsorge" - zu diesem Thema diskutierten im Städtischen Festsaal zu Freiberg auf Einladung des Hintergrund Magazin Sachsen Frank Kupfer, Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Lars Rohwer, Energiepolitischer Sprecher der CDU-Fraktion im Sächsischen Landtag, Christine Eismann,  Referentin beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, Dr. Adolf Schweer, Technischer Geschäftsführer der Mitteldeutsche Netzgesellschaft Strom mbH (MITNETZ STROM) und Matthias Damm, Landrat des Landkreises Mittelsachsen. Rund 70 interessierte Gäste aus Landkreisverwaltungen und Kommunen, von Rettungsleitstellen und Organisationen des Katastrophenschutzes sowie von Unternehmen aus der sächsischen Wirtschaft nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch zu einem Thema, dass im Alltag gern ganz weit nach hinten gedrängt wird - frei nach dem Motto: Stromversorgung in Deutschland ist sicher. Dr. Adolf Schweer verdeutlichte, dass die Netzbetreiber zwar alles dafür tun, das das so ist, machte aber auch deutlich, dass immer häufiger regulativ in die Netze eingegriffen werden muss, um einen Blackout zu verhindern. Und ähnlich wie beim Hochwasserschutz sollte jede öffentliche Einrichtung, jedes Krankenhaus, jedes Unternehmen, jede Behörde - und letztlich auch jeder Haushalt für den Ernstfall gerüstet sein: Durch entsprechende Vorsorge hinsichtlich Notstromversorgung, Kommunikationswege uvm.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

27.10.2014: Thema Tourismus als Wirtschaftsfaktor

Um den Tourismus in Sachsen ging es zum HMS-Wirtschaftsgespräch am 27. Oktober 2014 in Chemnitz. „Regionales Saisongeschäft oder ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor?“ hieß die große Frage. Dazu hatte Katrin Kleeberg, Herausgeberin des Hintergrundmagazin Sachsen, Gesprächspartner eingeladen, die drei wichtige Dinge in der Tourismusbranche repräsentierten: „Interessen, Geld und Impulse von außen“, wie sie eingangs beschrieb. Rund 100 Gäste waren der Einladung gefolgt und wollten sich mit dem Thema auseinandersetzen.

Manfred Böhme, Verbandsdirektor des Landestourismusverbandes Sachsen e.V., bedauerte, dass die Tourismusbranche in Sachsen trotz 200.000 Beschäftigter sehr kleinteilig aufgebaut sei. „Doch das sind lauter kleine Wertschöpfungszellen“, betonte er. Allein auf den Tagestourismus könne man sich nicht verlassen, das Bemühen um ausländische Gäste müsse gesteigert werden.

Zur Finanzierung des Tourismus äußerten sich Dr. Michael Ermrich, Geschäftsführender Präsident des Ostdeutschen Sparkassenverbandes OSV und Reiner Grimm, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Chemnitz und zugleich Gastgeber der Veranstaltung, die im Moritzhof VeranstaltungsCenter der Sparkasse Chemnitz stattfand. „Statistiken zeigen: die Abgaben für Energie, Wasser und Entsorgung steigen. Sie können aber nicht problemlos auf den Übernachtungspreis umgelegt werden, sie sind einfach nicht durchsetzbar.“, stellte Michael Ermrich fest. Durch das vom OSV herausgegebene Tourismusbarometer könnten jedoch Trends erkannt und aufgenommen werden, um zu einer positiven Entwicklung beizutragen und sich aktuellen Herausforderungen wie Fachkräftesicherung und Unternehmensnachfolge zu stellen.

Die Kleinteiligkeit der Tourismusbranche sah auch Hans-Joachim Wunderlich, Hauptgeschäftsführer der IHK Chemnitz, als generellen Standortnachteil, dazu die geringere Eigenkapitalquote im Vergleich zu den westlichen Bundesländern – und eine „rückläufige Investitionsneigung“. Doch allen Pessimisten zum Trotz war sich die Gesprächsrunde einig, dass die Unternehmen der Tourismusbranche attraktive Arbeitgeber sein können. Wer sich dafür entscheide, könne „dort arbeiten, wo andere Urlaub machen. Zwar sind zweifellos die Großstädte die Tourismustreiber, doch die Nachfrage nach Wellnessangeboten im ländlichen Raum steigt an. Kreativität ist gefragt, mit möglichst nachhaltigem Nutzen. Angebote für bestimmte Zielgruppen müssten hinterfragt und Potenziale neu entdeckt werden, da sich Interessen ändern, hieß das Fazit.

In anschließenden persönlichen Gesprächen wurden Erfahrungen und Ideen ausgetauscht. Ein besonderer Dank gilt dem Team der Sparkasse Chemnitz für ihre Gastfreundschaft und das ausgezeichnete Büfett.  (Text und Fotos: S. Pflug)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

September 2013: 10 Jahre Hintergrund Magazin Sachsen

Auf 10 erfolgreiche Jahre konnten wir im September 2013 zurückblicken. Einst als "Westsächsische Wirtschaftsgespräche" gestartet, ist das Hintergrund Magazin Sachsen mit seinen Gesprächsreihen - den HMS-Wirtschaftsgesprächen und der Themenreihe "Quo vadis, Sachsen?" nicht mehr aus der sächsischen Medienlandschaft wegzudenken. Und so feierten wir am 2. September 2013 im Klosterpark Altzella mit rund 60 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien unser  Jubiläum.

Die Festrede hielt der Ministerpräsident des Freistaates Sachsen, Stanislaw Tillich (Bildmitte) - für uns eine besondere Wertschätzung. Er hob vor dem Hintergrund der immer schnelllebiger und immer umfangreicher werdenden Informationsvermittlung insbesondere durch Onlinemedien die Wichtigkeit von Medien hervor, die Hintergrundwissen vermitteln sowie die themenbezogen arbeiten. Redakteur Ramon Pink gab einen kurzen Abriss über die erfolgreichen zehn Jahre und die Chefredakteurin Katrin Kleeberg setzte sich mit der Frage auseinander, ob und wenn ja, wie der Nachhaltigkeitsbegriff auch im Journalismus umzusetzen ist.

Danach wurde in zwei Kurzinterviews mit dem Vorsitzenden des Vorstandes der enviaM AG, Herrn Giesting und dem Sprecher der Geschäftsführung der Volkswagen Sachsen GmbH, Herrn Rothenpieler, darüber diskutiert, welchen Stellenwert Nachhaltigkeit in den Unternehmen hat und wie Nachhaltigkeit in den bereichen Energie und Mobilität umgesetzt wird. Dabei betonte Carl-Ernst Giesting den hohen Stellenwert nachhaltiger politischer Entscheidungen für die Umsetzung der Energiewende durch die Wirtschaft.

Hans-Joachim Rothenpieler griff den Faden auf und betonte die Wichtigkeit einer zuverlässigen Energieversorgung als Standortfaktor. Auch den Kostenfaktor Energie sprach er an. Hier seien Politik, Energieversorger und -Verbraucher gleichermaßen gefordert. Energieeffizienz sei daher bei Volkswagen ein zentrales Thema - beginnend bei der Planung von Fabrikneubauten über die Modernisierung von Heizsystemen bis hin zur Sensibilisierung jedes einzelnen Mitarbeiters für das Thema.

Wir danken den Sponsoren des Jubiläumsempfanges - der enviaM AG und der Volkaswagen Sachsen GmbH. Weiterhin bedanken wir uns bei all unseren Partnern aus Politik und Wirtschaft für 10 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit und für die zahlreichen Glückwünsche.  

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Veranstaltungsrückblick 2012

Engel als Wirtschaftsfaktor

Am 18. Dezember 2012 fand in der Firma C. Blank Kunsthandwerkin Grünhainichen im Erzgebirge ein weiteres HMS-Wirtschaftsgespräch statt, diesmal zum Thema „Mehr als Traditionsbewahrung – Das erzgebirgische Holzkunsthandwerk als wichtiger Faktor der Regionalentwicklung". So lobte Dieter Uhlmann (2.v.l.), Geschäftsführer des Verbandes Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller e.V.,die Erhaltung seltener Berufe in der Holzspielzeugherstellung. Der Leiter der Volkskunstschule Oederan, Rolf Büttner (3.v.l.),mahnte die Berücksichtigung unterschiedlicher Interessenslagen beim Erhalt traditioneller Volkskunst an. Die Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Erzgebirge, Veronika Hiebl (M.), betonte die Alleinstellungsmerkmale der Region, wie die vom Bergbau geprägte Kulturlandschaft, das Traditionshandwerk, das Weihnachtswunderland sowie die Industriekultur. In einer anschließenden Führung durch die Fabrikräume konnten sich die Besucher von der Vielfalt und Akribie der handwerklichen Volkskunst überzeugen.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hochwasserschutz

Unter der Überschrift "Nach der Flut ist vor der Flut - Was haben die Länder aus dem Hochwasserereignis 2002 gelernt?" diskutierten in der Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund in Berlin Frank Kupfer, Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft des Freistaates Sachsen (Mitte), Dr. Slavomir Vosika, Geschäftsführer der Internationalen Kommission zum Schutz der Elbe (IKSE), Sekretariat Magdeburg (1.v.l.), Georg Rast, Referent für Wasserbau und Wasserwirtschaft beim WWF Deutschland(2.v.r.), Dr. Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (1.v.r.)und Prof.Dr. Reinhard Hinkelmann, Leiter des Fachgebietes Wasserwirtschaft (1.v.l.). (Foto: S.Pflug)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Social media und cloud Computing

Unter der Überschrift "Vernetzt mit allen konsequenzen - Chancen und Risiken von social media und cloud computing" diskutierten wir im Juni 2012 an der Hochschule für Technik und wirtschaft in Mittweida mit unseren Gästen über die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Kommunikation udn beleuchteten die damit verbundenen Riskiken. Uwe Bauer (Vorstand aetka AG / Foto) brachte mit seinem Vortrag zum Thema: „Digitale Generation - Das Staunen geht weiter“ viele im Publikum zum Staunen und Ronny Tischer (aetka AG Businessendkundenvertrieb) sorgte mit seinem Vortrag zum Thema: „Die Cloud - zwischen Theorie und Praxis" dafür, dass sich so manche Nicht-Verständnis-Wolke auflöste. In der anschließenden Podiumsdiskussion mit  Prof. Dr.Rainer Zschockelt - Dekan der Fakultät Medien der Hochschule Mittweida, Andreas Schneider - Referatsleiter beim Sächsischen Datenschutzbeauftragten, Rolf Mittag - Geschäftsführer KOMSA Systems GmbH und David Lippmann - Social Media Manager KOMSA AG standen insbesodnere Fragen der Datensicherheit aber auch der technischen Lösungen für die modernen Kommunikationswege im Mittelpunkt. (Fotos: S. Pflug)  

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Demokratie im Praxistest

Unter der Überschrift „Mitspracherecht im Unternehmen – Wie demokratisch ist die Wirtschaft / Wie viel Demokratie verträgt sie?“ fand im Februar in der Sächsischen Landeszenterale für politische Bildung ein Rundtischgespräch statt. Dabei diskutierten unter anderem der Leiter der SLpB, Frank Richter und der Verbandsdirektor des Mitteldeutschen Genossenschaftsverbandes, Dietmar Berger mit Vertretern von Gewerkschaften und Unternehmen, mit Wirtschaftsjunioren und Medienvertretern über Möglichkeiten und Grenzen demokratischer Mitbestimmung in Gesellschaft und Wirtschaft.  Den einführenden Vortrag hielt Dr. Mark Ahrenhövel von der TU Dresden.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++