Startseite
Aktuelle Ausgabe
Über uns
Kontakt
Zwischenzeilen
Veranstaltungen
HMS-Wirtschaftsgespräche
Veranstaltungsrückblick
Nachhaltigkeitsdiskurse "Quo vadis Sachsen?"
Veranstaltungsreihe "Unternehmer-Wissen kompakt - Experten geben Auskunft"
Mediadaten
Impressum


Nachhaltigkeitsdiskurs Nr. 5 - Thema „Vom Hörsaal an die Unternehmensspitze, aus dem Reagenzglas in die Wirklichkeit“

Zu Gast war im Juni 2014 die Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst des Freistaates Sachsen, Prof. Dr. Dr. Sabine von Schorlemer 3.v.l.). Mit ihr diskutieren auf dem Podium: Prof. Dr. Arnold Zyl, Rektor der TU Chemnitz (4.v.l.), Dr. Jenz Otto, Vizepräsident der IHK Chemnitz und Geschäftsführer des TCC (2.v.r.) und Daniel Senf, Landesvorsitzender der Wirtschaftsjunioren Sachsen (rechts im Bild). Links von der Ministerin: Alexander Dierks, Landesvorsitzender der Jungen Union in Sachsen sowie Moderatorin und Herausgeberin des Hintergrund Magazin Sachsen, Katrin Kleeberg.
Es ging unter anderem um die Qualität der Verzahnung von Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit der einheimischen mittelständischen Wirtschaft - die durchaus effizienter funktionieren könnte. „Die Exzellenz unserer Wissenschaft ist die Voraussetzung für eine starke Wirtschaft“, sagte die Ministerin. Dabei würde der wissenschaftliche Nachwuchs nicht nur ausgebildet, um Unternehmen zu gründen. Doch gerade davon zeigte sich insbesondere Daniel Senf, der selbst schon einige Unternehmen gegründet hat, begeistert. Allerdings vermisste er an Unis und Hochschulen die spezielle Wissensvermittlung für junge Unternehmer, z.B. Mitarbeiterführung. „Wir wollen die Kommunikationsfähigkeit und die interkulturelle Kompetenz schärfen“, stellte der Rektor der TU Chemnitz in Aussicht. Die Bedeutung des Technologietransfers für die Wirtschaft hob Dr. Jenz Otto hervor. Alle Beteiligten waren sich einig, sächsische Absolventen noch mehr als bisher zu ermutigen, nach dem Studium in Sachsen zu bleiben und hier einen der vielfältigen Berufswege einzuschlagen. (Text und Foto: S. Pflug)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nachhaltigkeitsdiskurs Nr. 4 - Thema "Wirtschaft braucht Schule, Schule braucht Wirtschaft"

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth war Gast des 4. Nachhaltigkeitsdiskurses innerhalb der Veranstaltungsreihe Quo vadis Sachsen unser gast. Gemeinsam mit dem Präsidenten der Handwerkskammer Chemnitz, Dietmar Mothes, der Leiterin der Repräsentanz Südwestsachsen des Unternehmerverbandes Sachsen, Gabriele Hofmann-Hunger sowie dem Gründer der DPFA-Akademiegruppe Prof. Dr. Claus Dietz und deren  Geschäftsführerin Katrin Lieboldt diskutierte die Staatsministerin zu Fragen rund um Bildungsstandards im Freistaat. Besonders debattiert wurde dabei die Frage: Wie gut gerüstet sind die Absolventen unserer Schulen für die Berufsausbildung, für das Studium und für das Berufsleben überhaupt und an welchen Stellschrauben muss für die Bewältigung der kommenden Aufgaben noch etwas getan werden.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nachhaltigkeitsdiskurs Nr. 3 - Thema „Verantwortung übernehmen und erfolgreich
wirtschaften – Nachhaltigkeit in Theorie und Praxis“

Umweltminister Frank Kupfer war Gast beim 3. Nachhaltigkeitsdiskurs Ende Mai 2013 auf Schloss Hubertusburg in Wermsdorf. Er ging auf die sächsischen Wurzeln des heute so oft gebrauchten Begriffes der Nachhaltigkeit ein und erläuterte die Eckpfeiler der  Nachhaltigkeitsstrategie der Sächsischen Staatsregierung. Nach seinem Impulsvortrag beantwortete der Staatsminister Fragen der über 30 anwesenden Gäste. Dabei kam es zu einer regen Diskussion, die von der demografischen Entwicklung über den  Fachkräftebedarf und der Energiewende mit all ihren Facetten wie der Solarenergie und der ‘Windkraft über Wald’ bis hin zu einer möglichen Fusion der drei mitteldeutschen Bundesländer reichte.    (red mit UVaktuell / Foto: S. Pflug)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nachhaltigkeitsdiskurs Nr.2 - Thema "Gesundheit und Familie - (k)eine reine Privatsache?"

Es war sicher Zufall, dass das Podium der zweiten Veranstaltung im Frühjahr 2013 in Chemnitz ein reines „Frauen-Podium“ war: Sachsens Sozialministerin Christine Clauß, die Leiterin der Repräsentanz Südwestsachsen des Unternehmerverbandes, Gabriele Hofmann-Hunger und Dr. Antje Möbius, Ehrenvorsitzende des Sozialverbandes VdK Sachsen.  „Unser Verband hat sich das Thema Familie schon lange auf die Fahnen geschrieben. Wir sind aktives Mitglied in der Sächsischen Allianz für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und haben auch schon eine Konzeption für ein Gütesiegel vorgestellt“, betonte Frau Hofmann-Hunger und forderte: „Wir erwarten von der Sächsischen Staatsregierung, dass besonders mittelständische Betriebe stärker bei der Gesundheitsprävention unterstützt werden, immer auch im Zusammenhang mit den Themen Kinderbetreuung und Pflege.“
Damit rannte sie bei der Ministerin offene Türen ein. Frau Clauß betonte, dass sie froh sei, über das Unternehmerengagement auf diesem Gebiet. Denn die Staatsregierung könne auch beim Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie nur die Rahmenbedingungen schaffen - umgesetzt werden muss all dies in den Unternehmen, in den Familien. Und „Nein, Gesundheit und Familie ist keine reine Privatsache, sondern es ist eine Gesamtgesellschaftliche Aufgabe hier niemanden bei Problemen allein zu lassen“, betonte die Ministerin abschließend.  (Foto: W.Schmidt)

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Nachhaltigkeitsdiskurs Nr. 1 - Thema: Sachsens Finanzpolitik „Sparen für die nächsten Generationen oder investieren in die Zukunft?“

Zum Auftakt der neuen Themenreihe stand Sachsens Finanzminister Georg Unland am 22. November 2012 in Chemnitz Rede und Antwort. Als erstes gab er einen Einblick in die Gestaltung des Sächsischen Finanzhaushalts und stellte sein „magisches Quadrat“ vor. Die vier Eckpunkte dabei sind als erstes Einnahmen und Ausgaben, zum Zweiten die Zukunftssicherung mit Bildungs- und Forschungsausgaben, drittens die Generationengerechtigkeit mit dem Verzicht auf Neuverschuldung, wie es Sachsen seit 2006 schon praktiziert und viertens die Handlungsfähigkeit, die ein Land jedoch nur mit einem entsprechenden finanziellen Gestaltungsspielraum haben kann. „Problematisch für Sachsen ist die demografische Entwicklung“, betonte der Minister. Die Sachsen werden älter, und weniger Kinder werden geboren. Deshalb sei es umso wichtiger, der Jugend hier im Land Zukunftschancen einzuräumen, vor allem auf dem Bildungssektor. „Wir beobachten die Bildungspolitik mit Sorge, wie Sie sicher auch, aber es ist alles machbar“, hatte zuvor Gastgeber Professor Clauß Dietz, Geschäftsführender Gesellschafter der DPFA-Akademiegruppe, zur Begrüßung gesagt. Die Veranstaltung mit rund 30 Gästen fand in der Villa Severin Immenkamp in Chemnitz statt.   (Text und Foto: Simone Pflug)